Atemschutzwettkampf Pratteln

2013-10-26-HdV-1486_kAnläßlich der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses reisten die Kameraden Marco Frank und Holger de Vries zur Feuerwehr Pratteln im Kanton Basel-Landschaft. Vierzehn Monate nach dem Spatenstich wurde das neue Feuerwehrmagazin seiner Bestimmung übergeben. Am Einweihungsfest an der St. Jakobstrasse 70 nahmen die Bevölkerung von Pratteln, Politiker und geladene Gäste teil. Der Standort wurde als gemeinsames Zentrum für Feuerwehr und Zivilschutz gebaut. Am Tag der offenen Tür gab es eine Ausstellung und Fahrzeugschau von Feuerwehr, Zivilschutz, Polizei, Rettungshunden und Rettungshubschrauber.
Den ganzen Tag lang massen sich 15 Feuerwehrteams in einem Atemschutz-Wettkampf. Der Wettkampf bestand aus fünf Stationen, an denen Übungen von Dreierteams unter Preßluftatmer absolviert werden mussten:

Station 1:
Rettung einer Puppe mit Anmarsch- und Rückweg, der kriechend durch einen Tunnel zurückgelegt werden mußte. Anschließend mußte die Puppe auf eine Trage geschnallt und durch einen Hürdenparcours „gefädelt“ werden.

Station2:
Zuerst musste ein Puzzle zusammengesetzt werden, dabei war es dem Team selber überlassen, dies mit oder ohne Handschuhe tun. Im zweiten Teil dieses Postens geht es darum, einen aufgestellten Turm (Pyramide) bestehend aus Backsteinen über eine gerade Strecke, ohne Hindernisse, zu transportieren und am Ende der Strecke wieder genau gleich aufzubauen.
Station 3:
Ein Traktorrad musste durch einen Parcours mit Slalom und einer Wippe gerollt werden.

Station 4:
Zuerst musste ein bis zu einem Drittel mit Wasser gefüllter Intermediate Bulk Container (IBC Behälter) mit Hilfe von 4 Rundholzpfählen über eine gerade Strecke ohne Hindernisse transportiert werden. Dabei durfte der Behälter den Boden nur vor dem Start und am Ende der Strecke berühren, ansonsten muss er immer auf den Rundholzpfählen liegen. Es ist jedem Team selber überlassen wie viele der 4 Rundholzpfähle dafür eingesetzt werden. Der Rückweg musste über Paletten zurückgelegt werden Für die Strecke hatte das Team 3 Paletten zur Verfügung und musste sich damit eine „Brücke“ bauen. (Hinterste Palette immer nach vorne etc.) Dabei durfte der Boden nicht mit Händen oder Füssen berührt werden.
Station 5:
Gestartet wurde unten am Treppenraum eines dreigeschossigen Gebäudes. Die Treppe hatte 52 Stufen. Das erste Teammitglied trug ein Schlauchpacket, bestehend aus einem gefalteten B-Schlauch, nach oben und legte dieses am Ende des Treppenraumes in eine bereitliegende Kiste ab, sobald das Schlauchpacket korrekt in der Kiste abgelegt wurde, konnte der Rückweg angetreten werden. Am Fuß der Treppe wurde mit dem nächsten Teammitglied abgeklatscht, dieses bestieg die Treppe (ohne Zusatzmaterial) und zog ein Gewicht bestehend aus 2 gerollten B-Schläuchen nach oben. War das Gewicht am Boden des Treppenraumes platziert, konnte der Rückweg angetreten werden. Unten am Treppenraum wurde mit dem dritten Teammitglied abgeklatscht, dieses bestieg die Treppe (auch ohne Zusatzmaterial), nahm das Schlauchpacket aus der Kiste und trug dies nach unten, wo es wieder in eine bereitliegende Kiste gelegt wurde.