Der Jahreswechsel bei der FF-Stellingen

Wie in jedem Jahr fanden sich auch dieses Jahr einige Kameraden zusammen um im Feuerwehrgerätehaus Silvester auf eine andere Art und Weise zu feiern. Nicht wie viele Bürger es in dieser Nacht tun (tanzen gehen, sich das Feuerwerk am Hafen und an der Alster ansehen, bei Freunden gemütlich essen), nein diese Kameraden waren an der Wache um bei Alarmierung Einsätze zu fahren. Es ist bekannt, dass die Silvesternacht die härteste Nacht für die Feuerwehr ist. Es kommt jedes Jahr zu zahlreichen Verletzungen durch Böller oder zu Bränden durch verirrte Feuerwerkskörper. Damit der Jahreswechsel auch für die Kameraden so angenehm wie möglich wird, wurde der Aufenthaltsraum etwas geschmückt und bei einem Caterer etwas zu essen bestellt.
Da es anfangs noch ruhig blieb, vertrieb man sich die Zeit, in dem man die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lokstedt besuchte und mit denen ein Softdrink trank und sich dabei nett austauschte.
Erst im neuen Jahr häuften sich die Einsätze für die Feuerwehr und so auch für uns.

Um 00:18 kam der erste Alarm. Im Behrkampsweg sollte eine Mülltonne brennen, doch wir konnten nichts feststellen, also rückten wir wieder ein.

Der nächste Einsatz kam dann um 01:08 in der Karolienstraße. Dort brannte Unrat auf der Straße, welches schnell gelöscht wurde.

Während dieser Einsatz abgearbeitet wurde, wurde unser zweites Löschfahrzeug für einen brennenden Einkaufswagen in Lokstedt alarmiert.

Gegen 01:40 gab es den nächsten Alarm für das Florian Hamburg Stellingen 2. In der Bogenstraße brannte der Eingangsbereich eines Gebäudes, welches mit einem C-Rohr gelöscht wurde.

Während das „Zweier“ noch in der Bogenstraße gebunden war, wurde das „Einser“ zu einem brennendem Lagerfeuer in einem Hinterhof auf St. Pauli gerufen, dieses löschte der Angriffstrupp mit einem C-Rohr ab.

Gerade an der Wache angekommen, lies der nächste Einsatz für das LF 1 nicht lange auf sich warten. Zusammen mit der Feuer- und Rettungswache Stellingen wurden wir zu einem Feuer in den Langenfelder Damm gerufen. Dort sollte weißer Rauch aus einer Wohnung kommen. An der Einsatzstelle stellte sich aber schnell heraus, dass eine Nebelmaschine für den Rauch verantwortlich war.

Dies war dann auch die letzte Alarmierung in dem Zeitraum von 18:00 bis 06:00. Gegen 04:00 verließen die Kameraden erschöpft das Gerätehaus, um endlich schlafen zu gehen.

Doch der Schlaf fand ein abruptes Ende als wir gegen 10:50 zu einem Feuer in die Warnstedtstraße alarmiert wurden. An der Einsatzstelle brannte ein Raum eines Gewerbegebietes. Das Feuer hatte sich schon auf das Dach ausgebreitet und es wurde zügig auf Feuer 2 alarmiert. Außerdem wurde die Freiwillige Feuerwehr Eppendorf mit alarmiert, um die Dachhaut aufzunehmen. Gegen halb vier war dann auch dieser Einsatz abgearbeitet und die (immer noch) erschöpften Kameraden waren froh ihr warmes Bett wieder zu finden.

Auf diesem Weg möchten wir uns noch mal bei den Kameraden der FF Lokstedt bedanken für den netten Empfang am Silvesterabend und wünschen allen unseren treuen Lesern und „Follower“ ein:

FROHES NEUES JAHR!