Der Feuerwehrmann-TÜV

Jeder Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr muss einmal im Jahr eine Atemschutzübung absolvieren, dies schreibt die Feuerwehr- Dienstvorschrift 7 (FwDv7) vor. In Hamburg gibt es dafür die Mobileatemschutzstrecke (MOBAS).

Wie auch im echten Einsatz wird die Übung truppweise absolviert, das heißt immer zu zweit und mit angelegtem Pressluftatemgerät. Die Übung beginnt mit dem gegenseitigen Anschließen des Lungenautomaten. Während ein Kamerad sich auf das Laufband begibt und eine Strecke von 200 m bei 5Km/h gehen muss, muss sein Trupppartner auf das Ergometer Rad 3 Minuten lang in die Pedale treten. Danach wird einmal getauscht.

Anschließend muss jeder ein Schlaggewicht 10-20 mal ziehen, das hängt vom Alter der Kameraden ab. Danach wartet auf den Trupp die Endlosleiter. An dieser müssen die Kameraden eine Höhe von 10m überwinden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt dann der Hindernisparcours. Der Trupp kann sich dort nur kriechend fortbewegen. Neben der Dunkelheit stört Theaternebel die Sicht und um den Stresslevel zu erhöhen, sind neben Wärmequellen auch Menschenschreie zu hören. Der Parcours ist zwar nur 30m lang aber voller Schikaen, die das weiterkommen erschweren.

Hat der Trupp den Parcours erfolgreich absolviert, müssen dann die Kameraden je nach Alter nochmal das Schlaggewicht ziehen. Hat der Trupp alles gemeistert, so ist er dann fit fürs Feuer!

 

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